Veranstaltungsarchiv 2015

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Silvesterführungen 2015

Am letzten Tag des Jahres 2015 strömten vor allem Mädchen und Buben in die Sonderausstellung "Licht und Schatten" und experimentierten mit Leuchtfarben und UV-Lampen. Die Erwachsenen informierten sich über die Qualität unterschiedlicher Leuchtmittel und erhielten die Möglichkeit das Lichtspektrum ihrer Mobiltelefone zu messen.

Bildergalerie durch Klick auf das erste Motiv öffnen

LUMINESZENZ - Eine leuchtende Welt

25. November 2015, Vortrag von Wolfgang Trettnak:
Nicht nur Glühwürmchen leuchten. Auch die meisten Meeresorganismen sind in der Lage, Licht selbst zu produzieren und biologisch erzeugtes Licht ist für sie oft viel wichtiger als Sonnenlicht.

Aber warum ist das so? Was ist der Zweck ihres Leuchtens?

Licht kann aber auch im Reagenzglas erzeugt werden. Und viele fluoreszierende und phosphoreszierende Materialien bestimmen unseren Alltag und haben Eingang gefunden in Bereiche wie Mode, Haushalt, Spielwaren, Beleuchtungsprodukte, Wissenschaft und Kunst.

Der Vortrag von Dr. Wolfgang Trettnak behandelte die vielseitigen Aspekte des in unserer Umgebung so verbreiteten Phänomens der Lumineszenz, deren Funktion und Geschichte, sowie die Ursachen der davon ausgehenden Faszination.

Bildergalerie durch Klick auf das erste Motiv öffnen

Lumineszenz Workshop

Erhellende Erkenntnisse über Falschgeld, Halloween-Skelette und narrische Schwammerln

Fluoreszenz, Phosphoreszenz, Biolumineszenz – in unserem Workshop erforschen wir alles, was leuchtet, und zwar entweder im Dunkeln oder in einer für uns unerwarteten Farbe. Wann zeigen sich Grünpflanzen auch im Sommer in herbstlich-rotem Kleid und wie hilft UV-Licht beim Enttarnen von Falschgeld? Warum erkrankten früher einmal Uhrmacher auffallend häufig an Zungenkrebs? Und was haben Notausgänge mit Halloween-Skeletten zu tun?

Leuchten im Dunkeln ist jedenfalls keine Erfindung der Menschen: Seit Jahrtausenden erhellen Fische die Tiefsee, glühen jene Würmchen, die eigentlich Käfer sind, an lauen Sommerabenden vor sich hin und sorgen narrische Schwammerln durch nächtliches Schimmern für die Verbreitung ihrer Sporen.

Beim Lumineszenz-Workshop im UniGraz@Museum gewinnst Du erhellende Erkenntnisse, darfst Dir die Finger schmutzig machen und im Anschluss an den Workshop auch noch die Ausstellung „Licht und Schatten“ besuchen.

„ACHTUNG FORSCHUNG!“ im UniGraz@Museum

Das UniGraz@Museum bot am 14.11.2015 Unterhaltung für Groß und Klein. Über 300 Besucherinnen und Besucher strömten im Rahmen der Veranstaltung „ACHTUNG FORSCHUNG!“ ins Museum, um zu erfahren, was Licht mit einer Welle zu tun hat und wie eine Biene eigentlich ihre Umgebung wahrnimmt. Neben mehreren Führungen durch die Sonderausstellung „Licht und Schatten“ konnten Jungforscherinnen und Jungforscher sich bei einem spannenden Lumineszenz-Workshop aktiv mit dem Phänomen des kalten Leuchtens beschäftigen.

Zur Bildergalerie gelangen Sie durch Klick auf das Motiv

Leuchtende Gesichter, erhellende Erkenntnisse

und Chemie ums Handgelenk nahmen die 864 Besucherinnen und Besucher, die das Team des UniGraz@Museum am 3. Oktober 2015 begrüßen durfte, in die Nacht mit hinaus.   

Bildergalerie durch Klick auf das Motiv öffnen

Comic-Workshop

Auch heuer wieder veranstaltete das UniGraz@Museum gemeinsam mit Comic-Experten Gerald Lagler einen Comic-Workshop. Unter der fachkundigen Anleitung von „Gerry“ Lagler, dem Gründer der 1. österreichischen Comic.Schule, lernten die Teilnehmerinnen – beim diesjährigen Workshop betrug der Frauenanteil 100 Prozent – die Grundlagen des Comiczeichnens. Die selbsterstellten Comics beschäftigen sich, passend zur momentanen Ausstellung des Museums, mit  „Licht und Schatten“.

>>> Klick auf das Motiv

Familientag

Am 3. Juli 2015 fand der 1. Familientag an der Karl-Franzens-Universität Graz statt. Die MitarbeiterInnen der Universität sowie deren Familienangehörigen hatten dabei die Möglichkeit an einer KuratorInnenführung durch die Ausstellung „Licht und Schatten“ im UniGraz@Museum teilzunehmen. JungforscherInnen konnten außerdem ihr Geschick beim Bau und anschließendem Austesten von Papierfliegern unter Beweis stellen.

>>> Zur Bildergalerie durch Klick auf das erste Motiv

Eröffnung der Sonderausstellung "Licht und Schatten"

Etwa 200 BesucherInnen fanden am 18.06.2015 den Weg in die Aula der Karl-Franzens-Universität, wo die Eröffnungsrede zur Sonderausstellung „Licht und Schatten“ stattfand. Im Anschluss konnte man sich im UniGraz@Museum selbst ein Bild von der Ausstellung machen und den beiden KuratorInnen – Max. E. Lippitsch und Elisabeth Lippitsch – Fragen stellen.

In zahlreichen, teils interaktiven, Objekten wird der Begriff „Licht“ in seinen verschiedenen Aspekten gezeigt: als naturwissenschaftliches Phänomen von Wellen und Quanten, als unabdingbare Voraussetzung des Lebens auf der Erde, als Grundlage menschlicher Zivilisation, als Stilmittel in der Kunst, als zentraler Begriff der großen Religionen.

Die Ausstellung „Licht und Schatten“ wird in einem Katalog dokumentiert (dieser ist im UniGraz@Museum erhältlich) und kann noch bis 31.01.2016 besucht werden.

>>> Zur Bildergalerie durch Klick auf das erste Motiv

9. Juni 2015

Finissage der Sonderausstellung "Neun Gesichter von Geschichte"

Ausstellungsfotos: Elisa Seidel    (zur Galerie: durch Klick auf das erste Motiv)

Pressekonferenz zum Internationalen Jahr des Lichts

Am 26. Jänner 2015 bildete eine Pressekonferenz im UniGraz@Museum – im Beisein von Vizerektor Peter Scherrer, dem Leiter der Universitätsmuseen Klaus Reisinger sowie dem Organisator Max Lippitsch – den Auftakt zu den Aktivitäten der Karl-Franzens-Universität im Internationalen Jahr des Lichts.

Angekündigt wurden dabei die Grazer Highlights dieses von der UNO ausgerufenen International Year of Light: vom Quantenlicht-Vortrag des bekannten Physikers Anton Zeilinger über offene Labors an Uni-Instituten bis hin zur Sonderausstellung „Licht und Schatten“, die am 18. Juni 2015 im UniGraz@Museum eröffnet wird. Die Ausstellung wird sich nicht nur den Lichtquellen vom Kienspan bis hin zur LED (light emitting diode) widmen, sondern auch die Auswirkungen des Lichts auf alles Lebende thematisieren – bis hin zur Beeinträchtigung durch Lichtverschmutzung. Exponate zu Licht in der Kunst und Licht in der Religion werden die Schau abrunden.

Nicht nur das Jahr des Lichts hatte erst kurz vor der Pressekonferenz begonnen, auch die Organisatorinnen betraten mit dieser Veranstaltung Neuland: Sie hatten das Pressegespräch im Rahmen einer universitären Lehrveranstaltung vorbereitet und so ihre ersten Schritte in Richtung Öffentlichkeitsarbeit gewagt.

Nacht und Nebel: Zweisprachige Wanderausstellung startete im UniGraz@Museum

Bei Nacht und Nebel verschwanden 1940 Tausende republikanische Spanier, als Hitler-Deutschland ihre Zufluchtsorte in Frankreich eroberte. Bis heute wissen viele Verwandte nicht, was mit ihrem Ehemann, Vater oder Großonkel geschehen ist. Tatsächlich wurden mehr als 7.000 Spanier, denen zuvor die Staatsbürgerschaft aberkannt worden war, in das österreichische KZ Mauthausen deportiert. Nur 2184 von ihnen haben überlebt. Sie standen nach der Befreiung des KZs vor dem Nichts: In Spanien herrschte weiterhin Franco, eine Rückkehr war daher unmöglich.

Den Spaniern in Mauthausen, dieser weitgehend unbekannten Opfergruppe des NS-Regimes, gibt die zweisprachige Ausstellung Nacht und Nebel/Noche y niebla – Spanier in Mauthausen/Espan͂oles en Mauthausen eine Stimme und lässt sie ihre Geschichten erzählen. Die Wanderausstellung wurde von Studierenden des Romanistik-Institutes an der Karl-Franzens-Universität unter der Anleitung von Mag. Eva Feenstra gestaltet. Ihre erste Station war vom 2. bis 20. März 2015 das UniGraz@Museum, nun tourt sie durch verschiedene Schulen. Wer Interesse an der Ausstellung hat, möge sich unter 0316 380 DW 8223 oder eva.feenstra(at)uni-graz.at melden.

Rot – weiß – schwarz: Kriegsbilder im UniGraz@Museum (Kopie 1)

Der Krieg im Kopf unterscheidet sich ganz wesentlich vom Krieg am Schlachtfeld: Da werden Vorurteile erschaffen, Heldenmythen erzählt und schon vorab die Geschlechterrollen klar verteilt. Angst, Schmerz und Versagen, wie sie an realen Kriegsschauplätzen omnipräsent sind, spielen nur eine Nebenrolle. Diese bewusst gestalteten – und vielfach beschönigenden – Kriegsbilder, die in unseren Köpfen existieren, waren Gegenstand einer Sonderausstellung im UniGraz@Museum, als Beitrag zum Gedenkjahr 1914-2014. Vom 27. Mai 2014 bis 29. Jänner 2015 war die von Ass.-Prof. Dr. Peter Mauritsch und Mag. Dr. Ursula Lagger kuratierte Ausstellung „Kriegsbilder: Konstruktion – Reflexion – Imagination“ zu sehen, wobei das Thema mittels verfremdeter rot-schwarz-weißer antiker Vasenbilder illustriert wurde.

Zur Finissage referierte neben den Kuratoren auch Ao. Prof. Mag. Dr. Klaus Tausend über „Abbild und Realität des Krieges in mykenischer Zeit“. Dabei zeigte er auf, dass die Verehrung heldenhafter Einzelkämpfer sich zwar von der Antike bis (mindestens) ins 20. Jahrhundert hält, im realen Kampfgeschehen aber vorwiegend Gruppen Siege errungen oder Niederlagen erlitten haben.

Rot – weiß – schwarz: Kriegsbilder im UniGraz@Museum

Der Krieg im Kopf unterscheidet sich ganz wesentlich vom Krieg am Schlachtfeld: Da werden Vorurteile erschaffen, Heldenmythen erzählt und schon vorab die Geschlechterrollen klar verteilt. Angst, Schmerz und Versagen, wie sie an realen Kriegsschauplätzen omnipräsent sind, spielen nur eine Nebenrolle. Diese bewusst gestalteten – und vielfach beschönigenden – Kriegsbilder, die in unseren Köpfen existieren, waren Gegenstand einer Sonderausstellung im UniGraz@Museum, als Beitrag zum Gedenkjahr 1914-2014. Vom 27. Mai 2014 bis 29. Jänner 2015 war die von Ass.-Prof. Dr. Peter Mauritsch und Mag. Dr. Ursula Lagger kuratierte Ausstellung „Kriegsbilder: Konstruktion – Reflexion – Imagination“ zu sehen, wobei das Thema mittels verfremdeter rot-schwarz-weißer antiker Vasenbilder illustriert wurde.

Zur Finissage referierte neben den Kuratoren auch Ao. Prof. Mag. Dr. Klaus Tausend über „Abbild und Realität des Krieges in mykenischer Zeit“. Dabei zeigte er auf, dass die Verehrung heldenhafter Einzelkämpfer sich zwar von der Antike bis (mindestens) ins 20. Jahrhundert hält, im realen Kampfgeschehen aber vorwiegend Gruppen Siege errungen oder Niederlagen erlitten haben.

150 Jahre und 9 Gesichter: Eröffnung der Geschichte-Jubiläumsausstellung

9 Gesichter von Geschichte – Was uns im Alltag umgibt lautet der Titel der Jubiläumsausstellung, die das UniGraz@Museum anlässlich des 150jährigen Bestehens der historischen Fächer Geschichte und Archäologie an der Karl-Franzens-Universität zeigt.

Zur Eröffnung am 25. März 2015 kamen neben den Vizerektoren Peter Scherrer und Martin Polaschek auch zahlreiche in der Ausstellung portraitierte HistorikerInnen: unter anderem die Rektorin der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz, Elisabeth Freismuth, die Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Forschung im Land Steiermark, Birgit Strimitzer-Riedler, der Direktor des Universalmuseums Joanneum, Wolfgang Muchitsch sowie der Direktor des Steiermärkischen Landesarchivs Josef Riegler.

Die Sonderausstellung, die von Institutsleiter Harald Heppner kuratiert wurde, richtet ihren Fokus nämlich nicht nur auf Geschichte als Methode, Wissen zu tradieren, historische Ereignisse zu analysieren und Vergangenheit zu bewältigen. Vielmehr ruft sie auch ins Bewusstsein, wie viele führende Persönlichkeiten in ihrem Ausbildungsweg ein Geschichtestudium absolviert haben.

Nicht zuletzt thematisiert die Ausstellung die unterhaltenden und lachenden Gesichter von Geschichte, die sich in Opern, literarischen Werken, der Historienmalerei, aber auch in Kitsch und Comic manifestieren.

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.

Beginn des Seitenbereichs:

Kontakt

Kustos
Universitätsplatz 3/KG, 8010 Graz

Mag. Franz Stangl
+43 (0)316 380 - 7444
+43 (0)316 380 - 9447

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.